SiGeKo Leistungen nach RAB 30

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator
Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) wird vom Bauherrn für Baustellen bestellt, sofern Beschäftigte mehrerer Unternehmer (Gewerke) auf der Baustelle tätig werden.

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Schulung und Unterweisung

Gesetzliche Grundlage für sicherheitstechnische Unterweisungen
Die überwiegende Zahl von Arbeitsunfällen hat ihre Ursache in menschlichem Fehlverhalten, nicht zu verwechseln mit menschlichem Versagen. Daher gilt es, zur Vermeidung von Unfällen oder Störfällen, beim Verhalten der Mitarbeiter anzusetzen.

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Gefährdungsbeurteilung

Sinn, Zweck und Nutzen der Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der kontinuierlichen Arbeitsschutzarbeit
Eine der Grundpflichten des Arbeitgebers ist es, erforderliche Maßnahmen festzulegen, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit zu sichern und zu verbessern. Wesentliche Voraussetzung dafür ist die Gefährdungsbeurteilung.

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Betriebsanweisungen

Wozu Betriebsanweisungen?
Betriebsanweisungen sind ein wichtiges Instrument in der Prävention.

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Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
Die Betriebliche Gesundheitsförderung ist Bestandteil eines modernen Präventionsverständnisses und einer ganzheitlichen Herangehensweise an das Präventionsfeld Gesundheit im Betrieb und wird daher auch von der gesetzlichen Unfallversicherung in ihrem Handeln berücksichtigt.

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Datenschutz / Datensicherheit

Datenschutz-Grundverordnung

Landesdatenschützer kündigen verstärkte Kontrollen an

04. Februar 2019

Die seit Mai vergangenen Jahres geltenden neuen EU-Datenschutzregeln entfalten ihre Wirkung, auch in Deutschland. Die obersten Datenschützer machen nun Ernst - und suchen gezielt nach Verstößen.

Stuttgart - Landesdatenschützer Stefan Brink will verstärkt nach möglichen Datenschutzverstößen im Südwesten fahnden. „2019 wird das Jahr der Kontrolle“, sagte er am Montag in Stuttgart. Ende Mai 2018 war die Datenschutz-Grundverordnung der EU in Kraft getreten. Damit wird im Kern die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Firmen, Vereine und Behörden geregelt. 2018 hatten Brink und seine Mitarbeiter den Schwerpunkt auf Beratungen gelegt, um die Regeln zu umfangreich erklären - das soll im laufenden Jahr anders werden.

Seine Behörde werde jetzt angekündigte und unangekündigte Kontrollen vornehmen - vor allem in Unternehmen, die mit der Verarbeitung großer Datenmengen befasst sind. „Wir haben staatsanwaltschaftliche Befugnisse“, sagte Brink. Seine Mitarbeiter könnten auch ohne Zustimmung eines Unternehmens die Situation vor Ort betrachten und Unterlagen beschlagnahmen. Die Kontrollen könne es auch geben, ohne dass seiner Behörde konkrete Beschwerden vorlägen. Vereine werden bei den Kontrollen laut Brink aber zunächst nicht im Fokus stehen.

Anzahl Beschwerden gestiegen

Sprunghaft angestiegen ist auch die Zahl der Beschwerden, die die Behörden erreichten und die den nicht-öffentlichen Bereich, also beispielsweise Unternehmen, betrafen. Hier gab es einen Anstieg von 1872 (2017) auf 2714 (2018). Dabei ging es unter anderem um unerlaubte Werbungen, Spammails, Videoüberwachungen und speziell den Datenschutz, den Firmen gegenüber ihren Mitarbeitern einhalten müssen. Im vergangenen Jahr verhängte die Landesdatenschutzbehörde Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 100 000 Euro.

Bislang habe Deutschland bei Datenschutzverstößen eher wirtschaftsfreundlich agiert, sagte Brink mit Blick auf die Zeit vor dem Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung. Seit Mai 2018 werde in Sachen Bußgelder „scharf geschossen“. Strafen von bis zu 20 Millionen Euro sind möglich - nach der alten Rechtslage waren es hingegen maximal nur rund 300 000 Euro. Die Folge: Zwei Drittel der Unternehmen nähmen den Datenschutz mittlerweile ernst. Größere Unternehmen hätten kaum Probleme mit den Dokumentationspflichten, die sie im Umgang mit Daten nachweisen müssten. Kleine und mittlere Firmen und Vereine täten sich hingegen oft sehr schwer damit.

„Pflichten gelten für alle“

Darin liegt nach Brinks Einschätzung auch die größte Schwäche der neuen Regeln: Die neuen Datenschutzvorschriften unterscheiden nicht zwischen Großunternehmen und Vereinen, die oftmals rein ehrenamtlich getragen werden. „Die Pflichten gelten für alle. Das erweist sich in der Umsetzung als schwierig.“ Datenpannen müssen Brinks Behörde umgehend gemeldet werden - zudem müssen auch die informiert werden, deren Daten von der Panne betroffen sind, etwa nach einem Hackerangriff. Es kann aber auch um einen Laptop gehen, den ein Personalchef einer Firma versehentlich in der Bahn liegen lässt - und auf dem sich unverschlüsselte, personenbezogenen Daten befinden.

 

 

 

 

 

Arbeitsunfälle

Unterstützung bei der Auswertung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen.Die Dokumentation von Arbeitsunfällen ist unerlässlich, um den Versicherungsschutz der Mitarbeiter bei den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern zu wahren. Gerade bei den nicht meldepflichtigen Unfällen und „Bagatellverletzungen“ zeigen sich dabei jedoch in der Praxis immer wieder große Lücken, mit denen der Mitarbeiter eine Aberkennung dieser Leistungen und der Vorgesetzte eine Verletzung seiner Fürsorgepflicht riskiert.

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Arbeitsplatzplanung

Neben dem Betriebsklima spielt die Ausgestaltung des eigenen Arbeitsplatzes eine große Rolle in Sachen Zufriedenheit und Produktivität. Neben dem persönlichen Geschmack und den Bedürfnissen verschiedener Branchen gibt es auch gesetzliche Vorgaben, in denen die Ausgestaltung eines Büros vorgegeben ist. Dazu gehört z.B. die Bildschirmarbeitsplatz-Verordnung (BildschArbV).

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Arbeitsplatzbegehung

Betriebsbegehungen müssen regelmäßig durchgeführt werden. Das hält sowohl Arbeits- und Gesundheitsschutz kontinuierlich aufrecht. Dabei kann es sich um Einzelplatz-Begehungen oder um Begehungen eines ganzen Betriebes handeln.
Die Begehungen sollten nach einem im Arbeitsschutzausschuss abgestimmten Konzept und anlassbezogen (Arbeitsunfall, Beschwerde, Schwerpunktaktion etc.) angekündigt oder auch unangekündigt erfolgen.

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